Die Nutzung des persönlichen Freibetrags für unterhaltsberechtigte Kinder ist eine der effektivsten Möglichkeiten, Ihr Nettogehalt legal zu erhöhen. Der Staat entlastet damit die Eltern steuerlich und lässt ihnen einen größeren Teil des verdienten Geldes zur Verfügung, um die Kosten für Erziehung und Bildung leichter zu bewältigen.
Der Grundfreibetrag ist ein fester Betrag, auf den keine Einkommensteuer gezahlt wird. Jedes auf Ihrer Steuerkarte eingetragene Kind (oder Äquivalent in Serbien) hat einen bestimmten Koeffizienten oder Betrag, der zu Ihrem Grundfreibetrag addiert wird. Auf diesen Gesamtbetrag wird keine Steuer berechnet! Je geringer Ihre Steuerlast, desto höher das ausgezahlte Netto auf Ihrem Konto.
Hinweis: In den meisten Systemen wachsen Koeffizienten bzw. Beträge progressiv. Bei drei Kindern ist Ihr gesamter zusätzlicher Freibetrag die Summe der Vergünstigungen für jedes einzelne Kind.
Die zuständigen Behörden definieren eindeutig die Bedingungen, unter denen Kinder Ihren Freibetrag darstellen können. Kinder gelten als unterhaltsberechtigte Angehörige bis zum Abschluss der regulären Schulausbildung. Der maßgebliche Faktor sind jedoch ihre eigenen Jahreseinkünfte.
Jahresgrenze für Kindeseinkünfte
Wenn Ihr Kind (z.B. Student) innerhalb eines Jahres Einkünfte über dem gesetzlichen Limit erzielt, kann es den Status eines unterhaltsberechtigten Angehörigen für das gesamte Jahr verlieren! Der Elternteil verliert dann den Anspruch auf die Vergünstigung und muss die Steuerdifferenz zurückzahlen.
Eine der nützlichsten Methoden zur steuerlichen Optimierung der Familie ist die Aufteilung des persönlichen Freibetrags für Kinder mit dem Partner bzw. Ehepartner. Die Vergünstigung für dasselbe Kind kann in beliebigem Verhältnis geteilt werden, z.B. 50 % - 50 % oder 70 % - 30 %.
Wenn der Elternteil, bei dem das Kind eingetragen ist, ein niedriges Gehalt hat, kann der gesamte persönliche Freibetrag höher sein als die Steuerbemessungsgrundlage. Das bedeutet, ein Teil der Kindervergünstigung verfällt, weil nicht genug Einkommen vorhanden ist, um sie zu absorbieren.
Übertragen Sie den nicht genutzten Prozentsatz der Kindervergünstigung auf den Elternteil mit dem höheren Bruttogehalt, um die Steuerersparnis des gesamten Haushalts zu maximieren.
Keine Sorge – wenn Sie den Antrag nicht sofort nach der Geburt über den digitalen Dienst (eUprava) eingereicht haben, können Sie das später nachholen. Sie können das Kind rückwirkend über die jährliche Steuererklärung anmelden, und der Staat erstattet Ihnen die überzahlte Steuer.