Die Gehaltsabrechnung ist Ihr wichtigstes Finanzdokument, das Sie jeden Monat erhalten. Trotz moderner Software sind menschliche Fehler weiterhin häufig. Es ist wichtig, dass Sie die Richtigkeit der Abrechnung selbst prüfen können.
Ein Monat hat keine feste Anzahl von Arbeitsstunden. Je nach Anzahl der Arbeitstage variiert das Stundenvolumen (160-184h). Ein Fehler entsteht, wenn ein Feiertag nicht als geleisteter Tag gezählt wird oder wenn Arbeit an Feiertagen nicht zusätzlich vergütet wird (mindestens 110 % Aufschlag in Serbien).
Steuerverwaltung passt regelmäßig die steuerfreien Beträge an (Essensgeld, Urlaubsgeld, Unterstützung). Oft nutzen Arbeitgeber diese Limits nicht voll aus oder "füllen" das Nettogehalt mit diesen Posten, um ihre eigenen Steuern zu Lasten Ihres Bruttobetrags zu senken.
Die ersten Krankheitstage gehen zu Lasten des Arbeitgebers (meist 65 % des Durchschnitts), während spätere Tage von der RFZO (Republikanischer Gesundheitsfonds) getragen werden. Fehler entstehen bei der Berechnung des Gehaltsdurchschnitts der Vormonate, der als Basis für die Entschädigung dient.
Der persönliche Freibetrag (steuerfreier Teil) mindert die Steuer direkt. Ein Fehler ist, wenn eine Statusänderung (Geburt eines Kindes, Beschäftigung eines Familienmitglieds) nicht rechtzeitig gemeldet wird. Die Verantwortung für die Aktualität der Daten auf der Steuerkarte liegt ausschließlich beim Arbeitnehmer.
Die Auszahlung von Überstunden über Prämien oder Anreize ist für den Arbeitnehmer ungünstig, da auf diese Beträge oft nicht vollständig alle PIO-Beiträge gezahlt werden, und eine Überstunde muss mindestens 26 % mehr als die reguläre vergütet werden.
Zweifeln Sie an der Richtigkeit Ihres Gehalts?
Nutzen Sie unseren präzisen Rechner, um zu prüfen, ob der Endbetrag Ihrem vereinbarten Gehalt und Ihren Vergünstigungen entspricht.