Häufig hören wir: „Mein Kollege macht denselben Job, wir arbeiten für dieselbe Firma mit gleichem Brutto – aber sein Netto ist deutlich niedriger!“ Hier greift die Steuerautonomie der Kommunen und die Gestaltung des „lokalen Budgets“.
Je nach Gesetzgebung haben große Städte und Gemeinden Autonomie bei der Festlegung bestimmter Steuersätze (zusätzliche lokale Einkommensteuern, ehemalige Zuschläge oder Verschiebung der Grenzen der Einkommensteuer, die die Steuerverwaltung erhebt).
Der Staat gibt den steuerlichen Rahmen vor. Die Kommunen entscheiden, wie viel sie vom Arbeitnehmereinkommen „nehmen“ – daraus resultieren Gehaltsunterschiede innerhalb desselben Landes.
Große Metropolen wie Zagreb verzeichnen hohe Nachfrage und Investitionen in Infrastruktur. Die logische Folge: Anwendung des maximal zulässigen kommunalen Steuersatzes auf das Einkommen.
Wohnen Sie in einer Großstadt mit hoher Steuerbelastung, bringt dasselbe Brutto deutlich weniger Netto auf Ihr Konto.
Kleinere Orte senken oft die lokalen Steuern auf das erlaubte Minimum, um Investitionen und Einwohner anzuziehen. Für den Arbeitnehmer bedeutet das weniger Steuerabzug und mehr Netto als in der Hauptstadt.
Beispiel für Lebenshaltungskosten:
Das System spiegelt ein wirtschaftliches Ungleichgewicht: In Metropolen nimmt die Besteuerung trotz höherem Mindestbrutto erheblich vom Netto – dort sind aber auch die Lebens- und Immobilienkosten hoch. In kleineren Gemeinden wirkt das Netto bei niedrigeren Kosten oft besser. Nutzen Sie unseren Rechner für eine präzise Berechnung nach Ihrer Gemeinde.